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Die kirchliche sowie freie Beerdigung

Die verschiedenen Möglichkeiten und Formen der Beerdigung / Bestattung / Beisetzung

Hand zeigt nach links Links finden Sie konkrete Beispiele und Abläufe der Trauerfeier

Auf dieser Seite:

Der Bestattungsablauf - Grundformen

Kirchliche oder nichtkirchliche (freie) Beisetzung

Erdbestattung / Feuerbestattung & Grabarten & Kosten

Aus Kirche ausgetreten - doch kirchliche Bestattung!?

Christliche Trauerfeier für Nichtchristen!

Regionale Unterschiede im Bestattungsablauf

 

Drei verschiedene Grundformen der Bestattungsfeier

Bezüglich des allgemeinen Ablaufs der Bestattung gibt es drei Grundformen. Sie unterscheiden sich danach, auf wieviele Orte (Stationen) sich die Begräbniszeremonie verteilt.

 

1. Möglichkeit der Beisetzung:

Begräbnisfeier mit einer Station

Bei dieser Form findet die gesamte Bestattungszeremonie an einer Stelle statt. Dieser eine Ort (eine Station) ist entweder nur das Grab oder nur die Kirche, Kapelle bzw. Trauerhalle oder nur das Krematorium. An diesem einen Ort erden also alle ausgewählten Texte gelesen, Gebete gesprochen und wird der Sarg oder die Urne verabschiedet bzw. beigesetzt.

 

Entweder nur am Grab

Diese Form wird gewählt, wenn lediglich eine Andacht am Grab mit gleichzeitiger Grablegung bzw. Beisetzung der Urne gewünscht ist. Sind es nur sehr wenige Personen, die Abschied nehmen, so ist dies eine angemessene Form. Die eine Station ist in diesem Fall das Grab.

 

Oder nur in der Kirche bzw. Trauerhalle:

Diese Form wird gewählt, wenn man eine Feier zur Verabschiedung des Sarges oder der Urn nur in der Kirche oder Trauerhalle wünscht. Der Sarg wird danach zur Kremation abgeholt oder es wird der Sarg bzw. die Urne nach der Andacht anonym beigesetzt.

 

Oder nur im Krematorium:

Die eine Station kann das Krematorium sein. Hier nimmt man direkt vor der Einäscherung Abschied. Die Beisetzung der Urne geschieht später ohne Trauerfeier.

 

 

2. Möglichkeit:

Feier der Bestattung mit zwei Stationen

Bei dieser Form teilt sich die Bestattungsfeier auf zwei Stationen. Eine dieser Stationen ist Kirche, Kapelle bzw. Friedhofshalle die zweite Station ist die Grabstelle.

In der Kirche wird eine Andacht, ein Gottesdienst oder ein Requiem (mit Eucharistie) gefeiert - am Grab geschieht die Verabschiedung mit Grablegung bzw. Beisetzung der Urne.

Die Reihenfolge dieser beiden Stationen ist je nach örtlichen Traditionen und räumlichen Gegebenheiten unterschiedlich. Oftmals wird erst der Trauergottesdienst gehalten, um danach den Sarg zur Grabstelle zu geleiten oder zur Kremation zu verabschieden. Doch vielerorts trifft man sich auch erst im Anschluss an die Grablegung zum Gottesdienst in der Kirche.

 

3. Möglichkeit:

Beerdigung an drei Stationen feiern

Bei dieser Form verteilen sich die Trauerfeierlichkeiten auf drei Stationen: Kirche, sowie Trauerhalle und Grabstelle.

Die Reihenfolge dieser Stationen unterscheidet sich je nach örtlichen Gegebenheiten. Oftmals trifft sich die Trauergemeinde zu Begrüßung, Psalm und Gebet an der Friedhofskapelle (erste Station), geleitet den Sarg zum Grab, wo im Rahmen der Beisetzungszeremonie Vertreter von Verbänden und Vereinen einen Nachruf sprechen können (zweite Station), um sich nach der Grablegung zum Requiem in der Kirche zu versammeln (dritte Station).

Weiter: Alle Informationen zur kirchlichen Bestattung

 

 

Kirchliche oder nichtkirchliche Beerdigung

Bei engem kirchlichen Kontakt wenden sich die Hinterbliebenen direkt an die Geistlichen

Ob jemand kirchlich bestattet wird, hängt in erster Linie davon ab, ob die Person "Mitglied" (Glied) einer christlichen Kirche ist. Hatte der Verstorbene engen, persönlichen Kontakt zur Kirchengemeinde (Pfarrgemeinde), so werden die Hinterbliebenen direkt den zuständigen Pfarrer bzw. die Pfarrerin über den Eintritt des Todes informieren und um ein Gespräch bitten.

Bei besonderer kirchlicher Eingebundenheit werden die Geistlichen gebeten, schon in die Sterbephase zu begleiten. Sie bieten für die trauernden Angehörigen eine Abschiedsandacht im Sterbezimmer mit einer Aussegnung der verstorbenen Person an.

Bei keiner bzw. "loser" Verbindung zur Kirche stellt das Bestattungsunternehmen den Kontakt zu den Geistlichen her.

Der Kontakt zu den Geistlichen, die die Trauerfeier und Beisetzung leiten werden, kann über das Bestattungsunternehmen hergestellt werden. In diesem Fall informieren die Hinterbliebenen, die sich um die Begräbnisfeier kümmern, den Bestatter darüber, zu welcher Kirchengemeinde der Verstorbene gehört. Der Pfarrer / die Pfarrerin meldet sich dann bei den Hinterbliebenen, um einen Termin für das Trauergespräch auszumachen.

 Weiter: Beerdigung oder Kremation

 

 

 

Erdbestattung oder Feuerbestattung

Die erste Entscheidung

Soll es eine Erdbestattung oder Feuerbestattung sein?

Erdbestattung und Feuerbestattung sind in unserem Kulturkreis die beiden üblichen Formen der Beerdigung. Bei der Erdbestattung wird der Leichnam im Sarg in der Erde beigesetzt. Bei der Feuerbestattung wird der Leichnam mit dem Sarg verbrannt. Die Asche wird dann in einer Urne in der Erde beigesetzt. Das Verbrennen des Leichnams geschieht in einem Krematorium. Diese Einäscherung wird auch Kremierung, Kremieren oder Brandbestattung genannt.

In Europa ist die Einäscherung Verstorbener die älteste Form der Bestattung. Das zeigen uralte Gräber aus vorchristlicher Zeit. Das Christentum lehnte allerdings die Kremation von Leichen bis in die Neuzeit ab. In manchen, insbesondere katholisch geprägten Regionen, sind diese Vorbehalte noch heute deutlich. Einer der Gründe für diese negative Haltung gegenüber der Feuerbestattung ist, dass die Kirchen in der Erdbestattung die größte Ähnlichkeit zum Begräbnis Jesu sehen. Ein weiterer Grund für alte Vorurteile ist die Annahme, ein Verstorbener gehe mit dem ganzen Körper ins Jenseits ein oder auferstehe mit dem ganzen Körper.

Da die Einäscherung so lange Zeit kirchlich nicht gestattet war, galt sie bei uns als "Bestattungsform der Ungläubigen". Doch das ist Vergangenheit; denn in den evangelischen, protestantischen Kirchen ist die Feuerbestattung seit Beginn des vergangenen 20. Jahrhunderts erlaubt. In der katholischen Kirche ist die Einäscherung Verstorbener seit 50 Jahren gestattet; der Vatikan gab sie 1963 frei.

Die Kremation Verstorbener und die Urnenbeisetzung ist also bei uns überall kirchlich möglich und steht gleichberechtigt neben der Erdbestattung. Seit dem Jahr 2014 überwiegt in Deutschland die Anzahl der Urnenbeisetzungen.

Kann der Leichnam ohne Sarg beerdigt werden?

Kann die Asche ohne Urne beigesetzt werden?

Zunehmend wird die Sargpflicht in Deutschland abgeschafft. So besteht in vielen Städten schon die Möglichkeit, dass ein Leichnam ohne Sarg in die Erde gelegt werden darf. Mit dieser Änderung des Friedhofs- und Bestattungsgesetzes sowie der kommunalen Friedhofsordnungen kommt man der muslimischen Bestattungskultur entgegen. In diesem Fall wird der Leichnam im Leichentuch, ein Leintuch, begraben. Die Grablegung ohne Sarg soll auf Verstorbene muslimischen Glaubens beschränkt bleiben. Dazu werden gesonderte Grabfelder eingerichtet. Vor Abschaffung der Sargpflicht wurden Befürchtungen geäußert: Es komme auf den Friedhöfen zu Hygieneproblemen und auch Nichtmuslime würden diese Bestattungsform wünschen, um den Sarg zu sparen. Diese Befürchtungen haben sich bisher nicht bestätigt.

Asche darf in Deutschland nicht auf Grabfeldern verstreut oder von Angehörigen mit nach Hause genommen werden. Sie wird grundsätzlich in einer Urne beigesetzt. Allerdings sind Holz- und Bio-Urnen erlaubt, die sich schnell zersetzen.

Kosten der Urnenbestattung

Die Bestattungskosten setzen sich zusammen aus:

1. Grundleistungen des Bestattungsunternehmens, zu denen u.a. Sarg bzw. Urne gehören, das Ankleiden und Zurechtmachen (Einsargen), die Aufbahrung.

2. Sogenannten Fremdleistungen wie Urkunden, Krematoriumskosten, Blumengestecke, Bewirtungen.

3. Friedhofsgebühren für die Trauerhalle, Beisetzung, langjährige Grabnutzung.

Je nach Bestattungsart, Grabstelle und besonderen Wünschen für die Ausgestaltung der Trauerfeier muss man also mit einem Kostenrahmen zwischen 3.000 und 6.000 Euro rechnen.

Allgemein geht man davon aus, dass Kremation mit Urnenbeisetzung die preiswerteste Beerdigungsmöglichkeit ist. In der Tat kann man für die Einäscherung einen einfachen, preiswerten Sarg wählen und die Friedhofsgebühren sind für Urnengräber geringer als für Sarggräber. Doch da dies sind nicht die einzigen Faktoren der Preisgestaltung sind, muss die Entscheidung zwischen Erd- oder Feuerbestattung nicht von den Kosten bestimmt sein. Religiöse, weltanschauliche Motive und der Wunsch der verstorbenen Person sollten bei der Wahl der Bestattungsart im Mittelpunkt stehen. Auch bei gringeren finanziallen Mitteln gelingt es dann, die Bestattungsart zu realisieren, die gewünscht ist. Die Bestattungsunternehmen beraten entsprechend.

 

 

Die zweite Entscheidung

Die Art des Grabes

Nicht nur ob man verbrannt oder als ganzer Körper in die Erde gelegt werden möchte, muss entschieden werden. Auch die Art des Grabes steht zur Wahl.

Herkömmlich und auf jedem Friedhof vorhanden sind Wahlgrab, Reihengrab und anonymes Grab. Eine alte Möglichkeit ist auch das Seegrab. Doch neue Grabarten entstanden und manche fast vergessene Beisetzungsmöglichkeit wird heutzutage wieder gern gewählt. Dazu gehören Kolumbarium, Felsengrab, Steinhügelgrab, Sternschnuppengrab und insbesondere das Waldgrab. Viele Friedhöfe bieten Baumfelder zur Beerdigung an. Der Wunsch, zwischen Bäumen oder direkt unter die Wurzeln eines Baumes beigesetzt zu werden, lässt sich überall in Deutschland realisieren. Vielerorts gehört das Waldgrab schon zur meist gewählten Bestattungsart. Zur Baumbestattung wird eine Holzurne bzw. Bio-Urne aus Maisstärke verwendet, die sich schnell ökologisch abbaut.

Aber auch Mumifizierungen, die von Thanatologen durchgeführt werden, Hydrolyse (Verflüssigung des Körpers), oder Kryonik, das Einfrieren für eine medizinisch höher entwickelte Zukunft, werden immer wieder gewünscht. In Deutschland können Menschen ihren Körper der Medizin zur Verfügung stellen und werden dann nach Organentnahmen auf Kosten der Institute günstig bestattet.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die letzte Ruhe zu finden. An dieser Stelle können wir nicht auf diese Vielfalt eingehen. Die Website bestattungen.de bietet einen guten Überblick über mögliche Grabarten.

Die finanzielle Seite

Besondere Beisetzungswünsche erhöhen natürlich die Begräbniskosten. Wer schon früh weiß, dass die eigene Bestattung durch besondere Wünsche hohe Kosten verursachen wird, kann die Angehörigen davor schützen. Dann kann man sicher sein, dass die finanzielle Seite der Beerdigung schon geregelt ist. Dies ist durch den Abschluss einer Sterbegeldversicherung möglich. Bei einigen Anbietern kann diese erst im fortgeschrittenen Alter abgeschlossen werden, wodurch jedoch die monatlichen Beiträge recht hoch werden. Deshalb ist es eine Überlegung wert, früh eine Versicherung abzuschließen. Zudem kann die angesparte Versicherungssumme nicht von Pflegeversicherung und Co einbezogen werden, wie es beispielsweise bei Sparkonten der Fall sein könnte – in einigen Fällen wird die Versicherung jedoch angerechnet werden.

Weiter: Nicht mehr Mitglied einer Kirche!

 

 

 

Aus der Kirche ausgetreten und doch kirchlich beerdigt?

Kann jemand kirchlich beerdigt werden, der aus der Kirche ausgetreten ist, der also weder der evangelischen noch der katholischen Kirche angehört?

Grundsätzlich können auch Menschen, die nicht Mitglied der Kirche sind, kirchlich bestattet werden. Theologisch spricht nichts gegen eine kirchliche Begräbnisfeier für Verstorbene, die aus der Kirche ausgetreten sind.

Ausgetretene Personen können also durchaus um eine kirchliche Bestattung bitten. Denn biblisch ausgedrückt wird ein Mensch durch die Taufe zum "Glied am Leibe Christi". Dieser Bund mit Gott wird durch den Kirchenaustritt nicht beendet. Der durch die Taufe entstandene Bund mit Gott ist unauflösbar; ob in der Kirche oder nicht, man bleibt ein Leben lang, mehr noch, für alle Ewigkeit (auch durch den Tod hindurch) mit Christus verbunden.

Die Praxis mancher Geistlicher (mancher Kirchengemeinden), die kirchliche Beerdigung eines getauften Christen grundsätzlich an die Kirchenmitgliedschaft zu koppeln, ist theologisch nicht zu begründen.

 

Zu Lebzeiten den Wunsch nach kirchlicher Beerdigung aussprechen!

Die christlichen Kirchen möchten niemanden gegen seinen Willen beerdigen. Daher legen die Kirchen Wert darauf, dass die verstorbene Person zu Lebzeiten selbst den Wunsch nach einer kirchlichen Bestattung geäußert hat. Dieser Wunsch sollte am besten gegenüber dem Pastor / der Pastorin geäußert werden. Es gilt auch, wenn andere Gemeindeglieder bzw. Hinterbliebene bestätigen, dass der Verstorbene den Wunsch geäußert hat oder ein entsprechendes Testament vorliegt.

Jeder Mensch sollte also mündlich oder schriftlich bekannt geben, wie er beerdigt werden möchte. Als Angehöriger klären Sie in jedem Fall frühzeitig mit Ihren Lieben, wie diese sich ihre Begräbnisfeier vorstellen. Wenden Sie sich gegebenenfalls schon vor dem Tod mit Ihren Wünschen an Geistliche oder Vertreter der zuständigen Kirchengemeinde.

Weiter: Andacht für christliche Angehörige

 

 

 

Gottesdienst anlässlich der Beerdigung eines Nichtchristen oder nicht getauften Menschen!

Gottesdienst zur Bestattung eines Nichtchristen / einer Nichtchristin

Findet für eine Person keine kirchliche Beerdigungsfeier statt, weil der Verstorbene die kirchliche Beerdigung z. B. nicht wollte oder er nicht Christ ist, so kann die christliche Kirche dennoch für die trauernden Angehörigen und Hinterbliebenen eine Andacht bzw. einen Gottesdienst anbieten. Dies ist eine "gottesdienstliche Trauerfeier anlässlich des Todes einer Person". Dabei wird die verstorbene Person nicht beerdigt, denn die Beerdigung findet "frei" bzw. nach dem Ritus einer anderen Religion statt.

Christliche Hinterbliebene nehmen an einer Bestattung teil, die nach dem Ritus einer anderen Religion gefeiert wird. Gehört ein Verstorbener einer anderen Religion an und wird er im Rahmen dieser Religion beerdigt, so nimmt man als Christ natürlich an dieser Begräbnisfeier teil. Das gebietet der Respekt vor der verstorbenen Person und vor der anderen Religion.

 

Extra Trauerfeier für christliche Angehörige

Zusätzlich dazu, dass Christen an der Trauerfeier einer anderen Religion teilnehmen, ist es möglich, wie im vorangegangenen Abschnitt beschrieben, dass die christlichen Angehörigen die eigene christliche Gemeinde um eine Andacht anlässlich dieses Todes bitten.

Ich empfehle das nicht, empfinde es gar als befremdlich; denn als Christ kann man durchaus den Gottesdienst einer anderen Religion mitfeiern und in diesem Rahmen beten und Abschied nehmen.

Eine persönliche Bemerkung am Rande: Dass wir Christen gemeinsam mit den Trauernden anderer Religionen beten können, sage ich wohl wissend, dass manche katholische und besonders protestantische Geistliche mir in diesem Punkt energisch widersprechen werden.

Ein evangelischer Pfarrer in meinem Umfeld weigerte sich vor einiger Zeit, an einem "interreligiösen Gebet" gemeinsam mit Juden und Muslimen teilzunehmen. Der promovierte Theologe begründete sehr ausführlich, dass unser dreieiniger Gott weder der Gott der Muslimen, noch der Gott der Juden sei. Also könnten Christen weder mit Juden noch mit Muslimen gemeinsam beten.

Wenn ich solche Argumente von Theologen höre, sind das die Momente, wo ich mich über wachsenden religiösen Fanatismus in der Welt nicht mehr wundere. Es gibt solche befremdlichen Momente allerdings selbst in der christlichen Kirche immer wieder.

Weiter: Regionale Unterschiede der Bestattungskultur

 

 

 

Unterschiedliche örtliche Traditionen und Gegebenheiten beim Ablauf der Trauerfeierlichkeiten

Zu den verschiedenen Möglichkeiten, den Ablauf der Beerdigung zu gestalten (evangelisch, katholisch, nichtkirchlich) kann ich hier und auf den folgenden Seiten nur eine allgemeine Orientierung geben. Der konkrete Ablauf hängt nicht nur von der christlichen Konfession ab, sondern auch von der Art der Bestattung (Erdbestattung bzw. Feuerbestattung) und zusätzlich von lokalen Traditionen sowie den örtlichen Gegebenheiten. Zu den örtlichen Gegebenheiten zählt z.B., ob der Friedhof in der Nähe der Kirche ist, ob eine Trauerhalle vorhanden ist.

Den endgültigen konkreten Ablauf "Ihrer" Bestattungsfeier können Sie nur bei sich vor Ort im Trauergespräch klären.

Die dafür zuständigen Ansprechpartner sind bei kirchlichen Beerdigungen die Geistlichen, also die Pfarrer, Pastore bzw. Pfarrerinnen, Pastorinnen. Bei einer nichtkirchlichen, "freien" Beerdigung klären Sie Ihre Wünsche mit dem Bestattungsredner bzw. der Bestattungsrednerin in Verbindung mit Ihrem Bestattungsinstitut.

 

 

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Mein Name ist Frank Maibaum.
Ich habe abschiedstrauer.de geschrieben und ins Netz gestellt.

Foto: Frank Maibaum

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